Presse

Zwischen Himmel und Erde
18. + 19.07.2025

Kammerchor-Konzerte

Unter dem Motto „Zwischen Himmel und Erde“ hat der Kammerchor Staufen unter der Leitung von Kerstin Bögner kürzlich zu zwei musikalischen Sommerabenden in besonderer Atmosphäre eingeladen. 
Die Lieder aus Nordeuropa und Deutschland rund um irdische und himmlische Dinge, in der Sichtweise von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Anders Nyberg, Ola Gjeilo, Bob Chilcott und Jean Sibelius, erklangen im bezaubernden Barockschloss Bollschweil und im idyllischen Hofgut Tellmann in Wettelbrunn. 
Umrahmt von Rezitationen passender Gedichte durch die charismatische Staufener Schauspielerin Jasmin Busch und gelegentlich begleitet von zarten Akzenten durch keltische Harfe, Blockflöte, Glasharfe und Metallophon, meisterte der Chor präzise und gutgelaunt die Herausforderung, im Freien und trotz ländlicher Geräuschkulisse a cappella zu singen. 
Das trotz vielfältiger Events in der näheren und weiteren Umgebung zahlreich erschienene Publikum konnte sich mit Getränken und kleinen Leckereien in der Pause stärken und die wunderschöne Atmosphäre der beiden so unterschiedlichen wie charmanten Aufführungsorte genießen. 
Ob herrschaftliche Schlosskulisse mit weitläufigem, nach französischem Vorbild angelegtem Gartengelände oder liebevoll gepflegtes Hofgut mit Scheune und Bauerngarten, zwischen Schwalben, glücklichen Hühnern und Enten: zwei nostalgisch-zeitlose Abende klangen noch eine Weile nach.

Eindrucksvoll: das Konzert vor dem Barockschloss Bollschweil

Felix Mendelssohn Bartholdy
Paulus Oratorium
22. + 24.11.2024

„Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu Schweigen unmöglich ist.“ Ein schönes Zitat von Victor Hugo, dessen Umsetzung in die Realität eines Konzertes man am Sonntag sehr eindrucksvoll in der – fast voll besetzten - Kirche St. Martin in Staufen erleben konnte: eine Aufführung des Oratoriums „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. 

Der Kammerchor Staufen und das Kammerorchester Staufen unter der Leitung von Kerstin Bögner präsentierten eine sehr überzeugende und berührende Realisierung musikalischer Möglichkeiten, die Bandbreite religiöser und zutiefst menschlicher Erfahrungen auszudrücken. Der Kammerchor ist zwar ein Chor von „Amateuren“, hat das sehr umfangreiche und anspruchsvolle Werk aber äußerst professionell dargeboten. Beispielhaft sollen hier die dramatischen Turbachöre („Weg, weg mit dem“) und die tiefempfundenen Reflektionen („Wie lieblich sind die Boten, die den Frieden verkündigen“) genannt sein. Eindrucksvoll war auch der intensive Kontakt der Sängerinnen und Sänger zur Dirigentin, die die Aufführung sehr intensiv und mit Hingabe leitete.

Die Solisten (Andrea Nübel, Luzia Ernst, Johannes Gaubitz, Clemens Morgenthaler) beeindruckten durch ihre sehr musikalische und einfach schön anzuhörende Leistung – nicht zuletzt die besonders schönen Duette (Bass und Tenor, Alt und Sopran).

 

Das Orchester mit der Konzertmeisterin Brigitte Täubl-Duftschmid begleitete engagiert und feinfühlig reagierend die „Reise“ des Chores durch die Geschichte des Apostels Paulus, wie sie von Mendelssohn Bartholdy interpretiert wurde.

 

Alles in allem: ein wunderschönes Konzert, das denn auch von dem begeisterten Publikum mit lang anhaltendem Beifall und standing ovations gewürdigt wurde.

 

Elisabeth Battke

Artikel in der BZ vom 03.05.2023

https://www.badische-zeitung.de/besondere-klaenge-zu-besonderem-anlass

Artikel in der BZ vom 13.04.2022
zum Benefizkonzert für Kinder in der Ukraine

https://www.badische-zeitung.de/aufwuehlende-darbietungen

Artikel in der BZ vom 22.11.2021 

https://www.badische-zeitung.de/facettenreiches-mega-mosaik

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